33 Bogen und ein Teehaus

33 Bogen und ein Teehaus

Die kleine Mehrnousch, Tochter eines Chirurgen, erlebt mit ihren drei Geschwistern eine privilegierte Kindheit in der schonen Stadt Isfahan im Iran der 70er Jahre. Die Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs als freudiges Ereignis - nicht ahnend, dass der neue Machthaber Ayatollah Chomeini in kurzester Zeit eine Willkurherrschaft errichten und sie aller Freiheit berauben wird. Mehrnousch erlebt mit Angst und Wut, wie die Unterdruckung Einzug in alle Lebensbereiche halt. Als ihr 14jahriger Bruder Mehrdad in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie uber Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Fluchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie in Heidelberg endlich eine neue Heimat findet. Mit poetischer Kraft erzahlt Mehrnousch Zaeri-Esfahani ihre Geschichte vom funften bis zum elften Lebensjahr. Sie erzahlt von der Schonheit der Stadt Isfahan und dem glucklichen Familienleben, von den Qualen der Diktatur, von traurigen, aber manchmal auch heiteren Erlebnissen dieser Jahre. Vom Gefuhl der Sprach- und Heimatlosigkeit und von der Freude des Ankommens.